Das große Bibelfest der Diözese: Jung und Alt können auf ihre Weise die Umwelt der Bibel, ihre Weisheiten, den oft hintergründigen Humor, die spannenden Geschichtsdaten, aber auch die Gebetstiefe in der Bibel entdecken bzw. erleben.
Zu diesem Anlass wollte die Diözese abermals auf die Musikkapelle Scheffau zurückgreifen. Am 25.09.03 war es dann so weit und es hieß: „Ab nach Salzburg zum Bibelfest!“ Dort angekommen ging es dann Schlag auf Schlag. Im Musikzelt wurde aufgebaut und ab 10:00 Uhr eine gute Stunde lang konzertiert. Unserem Kapellmeister entsprechend, wurde ein Solostück nach dem anderen zum Besten gegeben, was viele Passanten verleitete, trotz des schönen Wetters im Zelt zu verweilen.
Um 11:30 Uhr eilten wir zur Probe in den Dom mit dem Domkapellmeister, der sich nach ein paar Tönen zuversichtlich gab in Hinblick auf das Mittagsgebet von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr.
Dieses musikalisch umrahmte Mittagsgebet hatte es in sich. Unsere Musikkapelle und die Chöre aus der Diözese waren mit vollem Einsatz dabei und liefen zur Höchstform auf. Wir spielten die Holzbläserouvertüre, die Serenade, gemeinsam mit dem Chor das Halleluja von Georg Friedrich Händel und abschließend die Chester Ouvertüre.
Die Atmosphäre hatte schon ein gewisses Etwas, welches von einem gewöhnlichen Kirchenkonzert abhob. Erinnern wir uns an den Schlussakkord der Chester Ouvertüre. Ich bin mir sicher, nur die Erinnerung daran lässt bei manchen die Gänsehaut zu Berge stehen – im positiven Sinne.
Von 13:45 Uhr bis 15:30 Uhr stand des Weiteren ein Konzert im Zelt vor dem Domplatz auf dem Programm, welches fast ausschließlich der modernen Blasmusik gewidmet wurde.
Um 16:00 Uhr hatten wir die Ehre unter dem Titel „Musikcollage mit Tanz- und Orgelmeditationen“ gemeinsam mit einem gregorianischen Chor, 5 Organisten, dem gesamten Chor und einer Sprecherin die abschließende Feierstunde im Dom zu gestalten.
Die Sonata wurde von unserem doppeltchörigem Blechbläserensemble vorgetragen. Der grafische Teil aus „Sich mahnen erlöst“ ergab im Zusammenspiel mit der Sprecherin, welche biblische Sprüche dazu vortrug, eine eindrucksvolle Klangkulisse. Die anschließende Orgelmeditation hat dem ein- oder anderen etwas zu lange gedauert, abgesehen davon kann man behaupten so etwas auch einmal gehört zu haben.
Im Stiegkeller war dann für das leibliche Wohl bestens gesorgt, und wir feierten bei einer Brettljaus’n den gelungenen Tag.
Abschließend sei zu bemerken, dass für uns diese Veranstaltung zu den musikalisch hochkarätigsten im Jahr 2003 zählt. Wir haben uns von unserer besten Seite präsentiert und mit Sicherheit wieder einen bleibenden Eindruck hinterlassen.