Konzert

Frühjahrskonzert 2007 - Rückblick

30. und 31. März 2007

Scheffau

Frühjahrskonzert 2007 - Rückblick

Wie jedes Jahr, stand auch dieses Palmwochenende wieder unser Highlight vor der Tür.
Die Probenarbeit begann wieder im Jänner. Der Termin für die beiden Konzertabende war heuer besonders spät, aber vielleicht brauchten wir diese lange Zeit auch. Vielen Musikanten ging es nämlich etwas zu schleppend voran. Worin der Grund dafür lag? Vielleicht weil einige Register nicht so eifrig probten wie manche andere? Vielleicht andere Gründe, man weiß es nicht genau. Doch auf die letzten Proben hat sich dann das „sogenannte Menü“ zusammengefügt. Menü deshalb, weil unser Conferencier Reinhard heuer als Kellner agierte, welcher uns ein ausgezeichnetes Mahl präsentierte. Aber bevor ich zum Hauptteil komme, noch ein paar lobenswerte Worte über die Vorspeise, welche durch unsere Jungmusik unter der Leitung von Hannes Werlberger vorgetragen wurde. Mit fünf anspruchsvollen und amüsanten Nummern stimmte die Jungmusik unsere Gäste richtig auf den folgenden Hauptteil ein. Hannes zeigte seine mittlerweile sehr guten Fähigkeiten als Jungkapellmeister, und meine Wenigkeit durfte seine Generalprobe als Moderator an diesem Wochenende abgeben. Naja, Gott sei Dank hat Hannes nicht so gezittert wie ich anfangs, aber durch die souveräne Spielkunst unserer Jugend, fiel es mir auch zunehmend leichter, diese klasse Truppe zu moderieren.

Um 20 Uhr begann dann unser Hauptprogramm. Nach einem sogenannten Appetithäppchen, der Prelude von Sepp Tanzer, kam es gleich schon zu einem Ohrenschmaus. Unsere frisch gebackene Frau Magister Michaela damals noch „Reiter“, präsentierte uns das Concertino, ein Solo für Flöte und Blasorchester von Cécile Chaminade mit Bravour.

Darauf folgten Melodien aus der Operette „Die Fledermaus“. Dafür hat unser Helmut einen Tenor und einen Bariton für den männlichen Gesang engagiert. Den Sopran sang unsere Beinstingl Lisbeth, was für sie ja nicht das erste Vergnügen mit der BMK Scheffau war. Dieses Stück war für uns zwar anspruchsvoll, jedoch ging es dem Publikum leicht ins Ohr. Das war auch notwendig, denn nach dem Musikantentreue Marsch folgte unser wohl anspruchsvollstes Stück, nämlich die OUVERTÜRE ZU „EGMONT“ von Ludwig van Beethoven. Und obwohl es auch uns Musikanten ziemlich forderte, fand er großen Gefallen an diesem Stück. Es hat sowohl uns Musikanten, als auch die Zuhörer mit seinen markanten Bassmelodien ganz schön mitgerissen.

Nach der Pause starteten wir mit dem CRAZY MARSCH. Naja, dass dieser „crazy“ war, wurde uns beim Proben schon klar. Aber es war ein Versuch in die neumoderne Blasmusik. Darauf folgte der zweite Soloakt, nämlich CIRI BIRIBIN, ausgezeichnet vorgetragen von Daniela Mascher. Zum Ende des Konzertes hin ging es noch in die Filmmusik mit dem GRAF VON MONTE CHRISTO. Den Abschluss bildete eine Selection aus dem Musical WEST SIDE STORY.

Natürlich war erst nach einigen Zugaben Schluss, aber alles in allem lieferten wir ein schwieriges, bis auf ein zwei Ausnahmen aber bodenständiges Konzert. Und der Applaus des Publikums gab uns recht. So konnten wir natürlich an beiden Abenden den Erfolg auch gebührend feiern.
Dies taten wir am ersten Abend beim Blaiknerwirt, und am Samstag gingen wir zum Gasthof „Leitenhof“, wo wir ebenfalls hervorragend verköstigt wurden. Im Anschluss ging es, wie auch nicht anders zu erwarten, relativ lustig zu. Wein wurde reichlich von den Kellner zu Tisch getragen, und die Bar war nach dem Essen ständig besetzt. Dazu wurde auch noch den Großteil der Nacht gesungen. Ein Ende ging erst her, als im Saal für das Frühstück gedeckt wurde. Doch war dies schon das Ende?